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Der Verein

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Vereinsgeschichte

Im Jahre 1979 bildete sich ein Arbeitskreis Süderelbe-Woche, der aus engagierten Mitbürgern bestand, die sich zum Ziel gesetzt hatten, unserem Süderelbe ein eigenes Gesicht zu geben. Die Gründungsmitglieder waren u. a. Hannelore Bleisch, Arnold Bökel, Didie Müller, Klaus Lengjel, Hans-Jürgen Mecklenburg und Hannelore Bobeck.

Auch der damalige Ortsamtsleiter Gerd Tholen begrüßte diese Aktivität und forderte die Vereine und Institutionen in Süderelbe auf, sich an dem Geplanten zu beteiligen und gemeinsame Veranstaltungen auszurichten.

Man muss sich dabei vor Augen führen, dass es diese Art von gemeinsamen Festen erst ganz vereinzelt. gab. Die Bürger waren noch nicht so übersättigt wie heute, und es gab ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl als es heute vorhanden ist. Im Vordergrund stand das Bemühen, den vielen Neuzugezogenen ein Bild der neuen Heimat zu vermitteln.
Eine Festwoche sollte Gelegenheit bieten, sich näher kennen zu lernen, Anregungen zum Mitmachen zu geben und zu zeigen, wie man die Freizeit sinnvoll verbringen kann.

Neben vielen Veranstaltungn in allen Süderelbebereichen fand auf dem Sportplatz Opferberg einer der Höhepunkte statt. Uwe Seeler und Helmut Rahn waren mit von der Partie als eine Prominenten-Elf gegen eine Süderelbe-Auswahl antrat.

Der damalige Reichsbund Süderelbe unter Leitung des 1. Vorsitzenden Klaus Lengjel war Wochen vor dem Fest mit der Organisation der Festwoche befasst. In der Falkenberghalle fanden 3 Rockkonzerte statt. Die Rockgruppen kamen aus Neugraben, Neu Wulmstorf und Hamburg-Niendorf. Sogar eine Veteranen-Rallye rollte auf den Straßen unseres Gebietes. Im heute nicht im besten Ruf stehende ehemalige Iduna-Zentrum sorgte eine kleine Dampfeisenbahn dafür, dass auch die Kinder ihr Vergnügen hatten. Überhaupt wurde bereits damals wie heute viel für die Kinder auf die Beine gestellt.

Um diesen Veranstaltungen einen festen Rahmen zu geben, wurde am 13. April 1980 die Vereinigung Süderelbe-Woche gegründet. Klaus Lengjel wurde damals der 1. Vorsitzende.

Bereits 1983 zeigte es sich, dass das Interesse an diesen Veranstaltungen stark abgenommen hatte, obwohl sich an deren Ausrichtung viele Vereine beteiligt hatten.
Zur Eröffnung der S-Bahn in Neugraben im Jahre 1984 konnte die Süderelbe-Woche noch einmal einen Riesenerfolg verbuchen. Dann war aber der Zenit des Erfolges endgültig überschritten.

Irma Schuster, die bekannte Wirtin vom Kiekeberg, taufte damals die S-Bahn, zu deren Einweihung auch der damalige Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnany und der damalige Bundesbahnpräsident Dr. Heise gekommen waren. Eine fast unübersehbare Menschenmenge hatte sich auf dem Neugrabener Markt eingefunden als Dr. Heise die Eröffnungs-Ansprache hielt.

Im Februar 1984 trat Klaus Lengjel von seinem Posten zurück und Wilhelm Bergeest übernahm den Vorsitz. Ihm zur Seite standen Hannelore Bleisch und Matthias Pfeifer.
1990 war die Besucherzahl bei den Veranstaltungen so stark zurückgegangen, dass sich der Vorstand der Süderelbe-Woche - Hannelore Bleisch hatte nach dem plötzlichen Rücktritt von Wilhelm Bergeest den Vorsitz übernommen - entschloss, die Süderelbe-Woche nur noch alle 2 Jahre stattfinden zu lassen.

Hannelore Bleisch gab dann nach 8 Jahren Vorstandsarbeit 1990 den Vorsitz der Vereinigung an Karl-Heinz Schultz ab, der diesen bis 2005 inne hatte. Seit dieser Zeit führt Hannelore Bobeck den Verein. Seit einigen Jahren werden nur noch 2 Veranstaltungen vom Verein durchgeführt. Dieses aber mit gutem Erfolg. Das sind der Weihnachtsmarkt, der gegenwärig noch im ehemaligem Ortsamt stattfindet und das jährliche Frühjahrssingen mit dem Damenchor Neugraben, dem Harburger Frauenchor und dem Männergesangverein Scheideholz in der Falkenberghalle. Im Jahr 2010 präsentierte sich der Verein zum ersten Mal mit einem Konzert in den Kulturtagen des Kulturhauses.

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